Polnisches Kulturzentrum e.V. in Frankfurt am Main

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wtorek, 21 grudnia 2010
Projekt Digitales Oberschlesien D I G O S
Geschrieben von sowa (») heute um 05:39 in der Kategorie Oberschlesisches Landesmuseum, gelesen: 1x
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Das Projekt Digitales Oberschlesien – DIGOS wurde vom Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien gefördert. Wichtige Projektpartner sind die Universitätsbibliothek Wrocław, die Martin-Opitz-Bibliothek Herne und die Schlesische Bibliothek Kattowitz.

Das Internet ist ein wichtiger Faktor innerhalb der gegenwärtigen technischen Entwicklung, wodurch Informationen weltweit zu Verfügung stehen und nicht erst mit großem Zeitaufwand beschafft werden müssen. Bibliotheken als Hauptspeicher wissenschaftlicher Information finden im Internet ihre Vertretung durch so genannte digitale Bibliotheken.

Heutzutage sind fast alle größeren Bibliotheken in der Welt online erreichbar. Bereits bestehende Bibliotheken ermöglichen nicht nur die Nutzung ihres Online-Katalogs (Nachweis eines Titels ohne Beschaffung), sondern eben auch den unmittelbaren Zugriff auf Dokumente. So kann der Nutzer von seinem Arbeitsplatz aus durch die Digitalisierung der Dokumente Seite für Seite eines Buchs einsehen. Mit Hilfe der digitalen Bibliotheken kann direkt und kostenlos auf Texte zugegriffen werden, ohne dass diese in gedruckter Form vorliegen. Digitale Bibliotheken ergänzen persönliche Büchersammlungen und erweitern den Bestand von öffentlichen Bibliotheken. Zudem gewähren sie den Zugriff auf Bestände, die aufgrund ihres historischen Wertes, ihres Inhalts oder ihres Formats oftmals gar nicht oder nur unter Beaufsichtigung angesehen werden können.

Im Rahmen des Projekts Digitale Quellen Oberschlesien ermöglicht die Stiftung Haus Oberschlesien die Nutzung digitaler Bibliotheken im Rahmen des Verbundkatalogs östliches Europa (VOE). Damit wird ältere Literatur rasch und unabhängig vom Standort verfügbar. Dazu wurden zunächst die digitalen Bibliotheken in Polen ermittelt. Sie bieten vor allem rund um das Thema „Schlesische Geschichte und Kultur" und „Historisches Schlesien/heutige schlesische Woiwodschaften" die Möglichkeit, eine erfolgreiche Literaturrecherche zu betreiben. Die relevanten digitalen Quellen wurden herausgefiltert und sind in wenigen Schritten über den VOE, www.oberschlesisches-landesmuseum.de/de/voe-verbund.html, auffindbar. Fachwissenschaftler und interessierte Laien finden mit Hilfe dieses Systems und einer vereinheitlichten Suchmaske Zugang zu einem breiten Themenspektrum. Die recherchierten Quellen sind aufgrund der eigenen URL nachhaltig zitierfähig. Durch das Projekt wird darüber hinaus die Portalfunktion des VOE gestärkt.

Um digitale Bibliotheken umfassend nutzen zu können, muss der Computer mit den neuesten Versionen von Internet Browsern (Mozilla, Internet Explorer oder Netscape Navigator) ausgestattet sein. Die digitalen Publikationen können nur mit speziellen Softwareprogrammen angesehen werden (AdobeReader/PDF-Format oder DjVu-Format/DjVU-Plug-in). Diese Programme können aus dem Internet und von den Homepages vieler digitaler Bibliotheken heruntergeladen werden.

Darüber hinaus ermöglichen das Softwareprogramm dLibra und das DLF-Projekt einen übersichtlichen Zugriff und eine einfache Recherche. Digital Libraries Federation (DLF) ist ein Projekt, das sich zur Aufgabe gemacht hat, die Nutzung polnischer digitaler Bibliotheken zu erleichtern und das Ansehen und die Popularität der polnischen Quellen zu steigern. Die Homepage (http://fbc.pionier.net.pl/) dieses Projekts vermittelt einen Überblick über die digitalen Bibliotheken in Polen. Ebenso bietet die DLF die Möglichkeit, sich auf einen Blick über neu dazu gekommene digitale Bestände zu informieren. Es finden sich Angaben zu den Statistiken der jeweiligen Bibliotheken und mit einem Klick gelangt man direkt auf die Homepage der gewünschten Bibliothek. Die Digitalen Bibliotheken in Polen verfügen über zahlreiche deutschsprachige Medien.

dLibra ist das erste polnische System zum Aufbau digitaler Bibliotheken und ist gegenwärtig die bekannteste und weitverbreitetste Plattform in diesem Bereich. Das seit 1999 existierende Projekt gibt polnischen Bibliotheken (Universitätsbibliotheken, öffentlichen Bibliotheken, Museen und Archiven) die Möglichkeit, ihren Bestand zu digitalisieren. Bibliotheken, die sich der dLibra-Software bedienen, bieten zahlreiche Optionen, um eine gezielte Literaturrecherche durchzuführen. Ebenso bietet dLibra auch eine Vereinfachung für den Nutzer. Die dLibra-Bibliotheken bedienen sich der gleichen Oberfläche, d.h. die Suchmasken sowie die für den Nutzer zugänglichen Optionen sind identisch.

Information und Kontakt:
Stiftung Haus Oberschlesien
Fachinformationszentrum Schlesien – Mähren – Böhmen (FIZ)
Bahnhofstr. 71, 40883 Ratingen

Tel: 0 21 02 / 96 53 56, Fax: 96 54 00
e-Mail: fiz@oslm.de / Internet: www.oslm.de

http://sowa.quicksnake.de/Oberschlesisches-Landesmuseum/Projekt-Digitales-Oberschlesien-D-I-G-O-S

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